Was PROTEKTOR macht

Ein einzelnes altes Hoch ist selten der genaue Punkt, an dem der Kurs dreht. Meistens liegt dort ein Bereich, in dem sich mehrere alte Wendepunkte drängen.

PROTEKTOR sucht Pivot-Punkte im Rückblick und fasst alle zusammen, die nahe genug beieinanderliegen. Heraus kommen wenige, dafür belastbare Zonen — gedacht als Confluence-Werkzeug in Kombination mit deinem eigenen Trendfilter.

ZONEN

Automatisch

Unterstützung und Widerstand, berechnet und gebündelt.

BRUCH

Mit Volumen

Ausbruchssignale nur mit Volumenbestätigung.

STÄRKE

Gewichtet

Je mehr Pivots in einer Zone, desto belastbarer ist sie.

Wie eine Zone entsteht

01
Pivots suchenAlle Pivot-Hochs und -Tiefs im Rückblickfenster werden gesucht. Ein Pivot gilt als solcher, wenn links und rechts davon keine höhere beziehungsweise tiefere Kerze liegt.
02
BündelnAlle Pivots, die weniger als die eingestellte Kanalbreite auseinanderliegen, werden zu einer Zone zusammengefasst.
03
GewichtenJe mehr Pivots in einer Zone, desto stärker ist sie. Die Mindeststärke ist einstellbar.
04
NachführenNeben den Zonen läuft ab jedem Swing-Hoch und -Tief eine einzelne Pivot-Linie weiter, bis der Kurs sie bricht — dann verschwindet sie.

Die Farben

AnzeigeBedeutung
Grüne ZoneDer Kurs liegt darüber — sie wirkt als Unterstützung, bullisch.
Graue ZoneDer Kurs liegt darunter — sie wirkt als Widerstand, bärisch.
Kurs in der ZoneNeutral. Abwarten, bis der Kurs die Zone verlässt.
Break Up ▲Ausbruch nach oben mit Volumenbestätigung.
Break Down ▼Ausbruch nach unten mit Volumenbestätigung.
Pivot-Linie HHorizontale Linie ab einem Swing-Hoch — stoppt, wenn sie gebrochen wird.
Pivot-Linie LHorizontale Linie ab einem Swing-Tief — stoppt, wenn sie gebrochen wird.

Einstellungen

EinstellungStandardWas sie bewirkt
Pivot-Periode10Kerzen links und rechts für die Erkennung, 4 bis 30
QuelleHoch/TiefHoch und Tief oder Schluss und Eröffnung als Grundlage
Max. Kanalbreite5 %Wie weit zwei Pivots auseinanderliegen dürfen
Minimale Stärke1So viele Pivots muss eine Zone mindestens enthalten
Max. Zonen6Wie viele gleichzeitig gezeigt werden, 1 bis 10
Rückblick290 KerzenWie weit zurück gesucht wird
Pivot-LinienautomatischBleiben aktiv, bis der Kurs sie bricht
Volumen-Schwelle20Mindestvolumen für ein Ausbruchssignal

Die sechs Alarme

AlarmAuslöser
Resistance Broken ▲Der Kurs bricht eine Widerstandszone nach oben durch.
Support Broken ▼Der Kurs bricht eine Unterstützungszone nach unten durch.
Break UpVolumenbestätigter Ausbruch nach oben.
Break DownVolumenbestätigter Ausbruch nach unten.
Neues Pivot-HochEin neues Swing-Hoch wurde erkannt.
Neues Pivot-TiefEin neues Swing-Tief wurde erkannt.

So handelst du die Zonen

01
Zonen lesenGrün ist die Kaufzone, Grau die Verkaufszone. Steht der Kurs mitten in der Zone: abwarten.
02
Trend bestimmenKurs über der grünen Zone: bullisch. Kurs unter der grauen: bärisch. Den übergeordneten Trend mit deinem eigenen Trendfilter prüfen.
03
Einstieg findenLong: den Abpraller von der Unterstützung abwarten. Short: die Ablehnung am Widerstand. Immer mit Bestätigungskerze.
04
Break-SignaleBreak Up ist Momentum long, Break Down Momentum short — aber nur mit Volumenbestätigung.
05
StopLong-Stop unter die Unterstützungszone, Short-Stop über die Widerstandszone. Immer fest gesetzt, vor dem Einstieg.
06
ZieleErstes Ziel: die nächste Zone. Zweites Ziel: das Pivot-Hoch oder -Tief. Teilgewinne am ersten Ziel sichern.
Je öfter getestet, desto stärker

Eine Zone, die mehrfach gehalten hat, ist belastbarer als eine frische. Höhere Zeitrahmen wie 4 Stunden oder der Tageschart liefern die zuverlässigsten Zonen.

Einbauen in TradingView

01
Pine Editor öffnenTradingView-Chart öffnen, unten auf „Pine Editor“ klicken.
02
Code einfügenBestehenden Code löschen, den kompletten PROTEKTOR-Code einfügen.
03
SpeichernAuf „Speichern“ klicken, als Namen PROTEKTOR eintragen.
04
Zum Chart hinzufügenKnopf „Zum Chart hinzufügen“, der Indikator erscheint.
05
Einstellungen prüfenZahnrad anklicken und die Gruppen nach Bedarf anpassen.
06
Alarme einrichtenGlocke anklicken und die gewünschte Bedingung auswählen.

Praxis

Was du tun solltest

  • Die Bestätigungskerze am Level abwarten
  • Ausbrüche nur mit Volumenbestätigung handeln
  • Zonen von höheren Zeitrahmen bevorzugen
  • Die Zonen mit deinem Trendfilter kombinieren
  • Den Stop vor dem Einstieg fest setzen
  • Oft getestete Zonen höher gewichten

Was du lassen solltest

  • Mitten in der Zone handeln
  • Einen Ausbruch ohne Volumen handeln
  • Die Zonen als alleiniges Handelssignal nehmen
  • Den Stop in die Zone hineinlegen
  • Pivot-Periode und Rückblick nie an den Zeitrahmen anpassen
  • Gegen den übergeordneten Trend an einer Zone handeln
Ein Hilfsmittel, kein System

Dieser Indikator zeigt dir etwas — er entscheidet nicht für dich. Jeder Trade birgt Risiko. Arbeite mit sauberem Risikomanagement und teste auf deinem eigenen Markt, bevor du echtes Geld einsetzt. Vergangene Ergebnisse sagen nichts über künftige.